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EOD-Netzwerktreffen in Ljubljana, Slowenien

Von 3. bis 4. Juni trafen sich die Mitglieder des EOD (eBooks on Demand) Netzwerks, um sich zu den Themen on-Demand-Digitalisierung und Texterkennung auszutauschen. 25 TeilnehmerInnen von 16 Institutionen aus 10 europäischen Ländern fanden sich auf Einladung der National- und Universitätsbibliothek in Ljubljana, Slowenien, ein.

„Die Konferenz war eine interessante Kombination aus EOD-Treffen und Transkribus-Workshop“, sagt Silvia Gstrein, die Koordinatorin des EOD-Netzwerks von der Universität Innsbruck, Österreich, und fügt hinzu: „ein EOD-Treffen mit dem Ziel, den EOD-Service Digitalisierung on Demand zu optimieren und ein Transkribus-Workshop mit dem Ziel, verbesserte Texterkennung zu erreichen“.

Die portugiesische Nationalbibliothek präsentierte, wie man den EOD-Service über komplette Bücher hinaus auf hochauflösende Einzelseiten im Sinne von Dokumentenlieferung ausweiten kann. Weitere Präsentationen von Mitgliedern des EOD-Netzwerks umfassten die Fallstudie einer Digitalisierungsstrategie an der National- und Universitätsbibliothek Straßburg, eine umfassende Softwarelösung für die interne Digitalisierung der National- und Universitätsbibliothek Ljubljana, Slowenien sowie eine Livedemonstration des Scanzelts und der DocScan-App.

Günter Mühlberger von der Universität Innsbruck stellte zudem Transkribus vor – eine Plattform für die automatisierte Erkennung und Transkription von handschriftlichen und gedruckten historischen Dokumenten mit einer integrierten Suchfunktion. Mühlberger leitete auch den interaktiven Workshop, bei dem die TeilnehmerInnen die Möglichkeit hatten, mehr über Transkribus zu erfahren und wie die Plattform den Zugang zu digitalisierten historischen Materialien verbessern kann.

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