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Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin

Image Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin

Als älteste Berliner Universitätsbibliothek wurde sie 1831 gegründet.
Von Anbeginn war sie mit dem Pflichtexemplar für die in der Provinz Brandenburg und Berlin ansässigen Verleger ausgestattet. Das Pflichtexemplar für die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin erlosch 1972.
Durch nur relativ geringe Kriegsverluste beeinträchtigt, konzentriert sich der Altbestand auf die Buchproduktion von 1850 bis 1945.
Eine bedeutende Erweiterung erfährt der Altbestand noch immer durch die zielgerichtete Erwerbung von herausragenden Gelehrtenbibliotheken. Exemplarisch seien hier die rund 6.000 Bände der ehemaligen Privatbibliothek von Jacob und Wilhelm Grimm, Teile der sprachwissenschaftlichen Bibliothek von Wilhelm von Humboldt mit rund 250 Bänden und die knapp 1.200 Bände umfassende Sammlung des Staatwissenschaftlers Theodor Schmalz genannt. Wertvolle Erwerbungen, wie z.B. Teile der Bibliothek S. K. H. des Prinzen Oskar von Preußen sowie die gut 50.000 Titel umfassende Schulschriftensammlung runden den Bestand der Universitätsbibliothek ab.
Hinzu kommen wissenschaftsgeschichtlich bedeutende Bestände in den Zweigbibliotheken. Beispiele sind die ehemalige Bibliothek der “Gesellschaft der Naturforschenden Freunde zu Berlin”, gegründet 1773, mit knapp 1.000 Bänden und die ca. 8.000 Bände umfassende ehemalige Privatbibliothek von August Wilhelm von Hofmann, dem Gründer des “Ersten Chemischen Instituts” in Berlin. Aus den Geisteswissenschaften sind z.B. wesentliche Teile des “Apparates für Vorlesungen über neuere Kunstgeschichte”, aufgebaut vom ersten Ordinarius für Kunstgeschichte an der damaligen Friedrich-Wilhelm-Universität, zu nennen.

Das Profil
Die Universitätsbibliothek (UB) ist als Zentraleinrichtung der Humboldt-Universität für die wissenschaftliche Literaturversorgung der Universität zuständig. Darüber hinaus steht sie allen Bürgerinnen und Bürgern, die in Deutschland gemeldet sind, zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung.
Zur UB gehören neben der Zentralbibliothek, dem Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, 9 Zweigbibliotheken und das Universitätsarchiv (mit Kustodie). Alle Standorte verfügen über einen gemeinsamen Erwerbungsetat und auch das Personal wird zentral verwaltet.
Der Bestand von insgesamt 6 Millionen Medieneinheiten ist zum größten Teil systematisch nach der Regensburger Verbundklassifikation (RVK) geordnet und vorwiegend frei zugänglich aufgestellt. An den meisten Standorten der UB können die Medien ausgeliehen werden. Die Zweigbibliotheken Germanistik/Skandinavistik, Theologie, Klassische Archäologie und Musikwissenschaft sind hingegen Präsenzbibliotheken. Ein Großteil des Gesamtbestandes ist im Online-Katalog der UB erfasst und so weltweit recherchierbar: OPAC
Im Rahmen der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Sondersammelgebiete sammelt die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität volks- und völkerkundliche Literatur sowie zum Themenbereich Hochschulwesen, Organisation der Wissenschaften und ihrer Einrichtungen für ganz Deutschland
Die Öffnungszeiten konnten durch die Einführung von RFID-Technologie und die damit einhergehende Automatisierung der Ausleih- und Rückgabeprozesse enorm verlängert werden. Die Zentralbibliothek im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum ist wochentags sogar bis 24 Uhr geöffnet.

 

Kataloge mit EOD-Button

OPAC
Nach 16 Jahren elektronischer Katalogisierung existieren bereits mehr als 2,2 Millionen Einträge im elektronischen Katalog (OPAC) der Universitätsbibliothek; weltweit recherchierbar unter http://opac.hu-berlin.de/. Naturgemäß findet sich der neuere Bestand im OPAC, aber auch bereits fast 80.000 Titel bis 1886 finden Sie im OPAC. Der weitaus größte Teil der Altbestände befindet sich aber immer noch in konventionellen Katalogen: • Im Alphabetischen Bandkatalog finden Sie Werke, die von 1466 bis 1966 verfasst wurden. Die Buchstaben I und J gelten als ein Buchstabe. • Im Alphabetischen Zettelkatalog finden Sie die Titel aus den Jahren 1909 bis 1974. Auch hier gelten die Buchstaben I und J als ein Buchstabe. In weiteren elektronischen und konventionellen Katalogen werden die Hochschulschriften und die Spezialsammlungen erschlossen.

Repositorien

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